Arten von Bonuszertifikaten
Neben den klassischen Bonuszertifikaten existieren eine ganze Reihe an Abwandlungen:
- Korridor Bonus-Zertifikate
Mit Korridor Bonuszertifikaten spekulieren Sie nicht auf steigende Kurse (wie bei den klassischen Bonuszertifikaten) und nicht auf fallende Kurse (wie bei Reverse Bonuszertifikate), sondern darauf, dass der Basiswert während der Laufzeit zwischen zwei Schwellen verharrt. Korridor Bonus Zertifikate verfügen dementsprechend also über eine obere Barriere, die oberhalb des Ausgangsniveaus des jeweiligen Basiswertes liegt und eine untere Barriere, die sich entsprechend unter dem Ausgangsniveau befindet.
Arten von Bonuszertifikaten
Neben den klassischen Bonuszertifikaten existieren eine ganze Reihe an Abwandlungen:
- Capped Bonus-Zertifikate (oder Bonus Step Up Zertifikate)
- Reverse Bonus Zertifikate mit CAP
- Bonus Outperformance Zertifikate
- Rolling Bonus Zertifikate
Solange der Basiswert während der kompletten Laufzeit des Zertifikats weder die obere noch die untere Schwelle berührt, erhält der Investor am Laufzeitende den Bonusbetrag ausgezahlt.
Wenn eine Kursschwelle jedoch während der Laufzeit berührt oder unterschritten bzw. überschritten wird, ist für die Auszahlung am Laufzeitende entscheidend, welche der beiden Barriere als erstes berührt wurde.
Berührt oder überschreitet der Basiswert zunächst die obere Barriere erreicht, so wandelt sich das Korridor Bonus-Zertifikat in ein Reverse Bonus Zertifikat mit CAP um. Ein Anleger würde in diesem Fall dann wieder Gewinne aus seinem Investment erzielen, wenn der Basiswert bis zum Laufzeitende wieder unter das Ausgangsniveau fällt.
Wird hingegen zunächst die untere Barriere erreicht oder unterschritten, so wandelt sich das Zertifikat in ein Tracker-Zertifikat um. Eine positive Rendite ist unter der Bedingung möglich, dass der Basiswert wieder über sein ursprüngliches Ausgangsniveau steigt.